
Fahnenmast
An ihm wird am Lagerplatz tagsüber die Fahne gehißt. Welche es ist kommt auf die Art
des Lagers an. Bei einem
Regionslager ist es die Regionsfahne.
Bei einem Stammeslager die Fahne des jeweiligen Stammes. Wichtig ist auch die Anordnung der Fahnen, d.h. bei
Fahnen mehrerer Ebenen hängt eine Fahne umso höher, je höher die Ebene ist. Das
bedeutet konkret, das die Fahne eines Landesverbandes
immer höher hängen muß, als die Fahne einer Region, die am gleichen Mast hängt. Unterhalb der Regionsfahne
darf die Stammesfahne hängen usw. Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Fahne eingeholt
und sicher verwahrt, v.a. um Störtrupps
vorzubeugen.
Fahrten
Wanderungen und Reisen innerhalb Deutschlands oder auch ins Ausland i.d.R. ohne einen
festen Lagerplatz. Üblich sind hier v.a. Wanderungen zu Fuß (sog. Hikes), Fahrradtouren, Kanufahrten oder mit allen anderen
möglichen Gefährten. Längere Fahrten bezeichnet man als Großfahrt. Auf einer Fahrt
wird nicht nur die fremde Gegend, sondern auch die Kultur und die Lebensweise der
Bevölkerung, etc. erkundet. S.a. EBE
Ferienaktionslager (FA-Lager)
Von einigen Stämmen im Rahmen
der Ferienprogramme der Jugendringe angebotenes Schnupperlager. Häufig mit Spielidee und Geländespiel. Ziel ist die
Werbung neuer Mitglieder für Pfadfindersippen.
Feuertechnik
So bezeichnet man umfassend alle Dinge, die mit dem Aufbau eines Lagerfeuers zu tun haben. Dazu
gehört u.a. die Verwendung der richtigen Holzarten, die Unterscheidung zwischen Koch- und
Wärmfeuer, verschiedene Arten eines Lagerfeueraufbaus, Sicherheitsbestimmungen,...
Feuertisch
Holzkonstruktion in der Lagerküche, die auf längeren Lagern errichtet werden kann..
Dient der Vor- und Zubereitung der Speisen, der Trocknung von Feuerholz, dem Warmhalten
von Speisen. Weiterer Vorteil: Das Feuer brennt nicht am Boden, sondern in einer für den
Lagerkoch angenehmeren Höhe. Die Grasnarbe wird durch das Feuer nicht beschädigt.
-> Lagerbauten
Fichteltrophy
Hike der besonderen Art. Über
wenigstens fünf Tage wandern maximal 4 Pfadfinderinnen und Pfadfinder (pro Hikegruppe) zu
einem vorher noch unbekannten Zielpunkt. In Hikebriefen werden verschiedene Aufgaben
gestellt, die auf dem Weg zu beantworten und im Logbuch zu dokumentieren sind. Die Tagesstrecke beträgt dabei
mindestens 20 Kilometer.
Das Problem: Die Hikegruppen dürfen keinerlei finanziellen Mittel mit sich führen.
Nahrungsmittel können also nicht einfach gekauft werden. Wie die Gruppen an etwas
eßbares kommen bleibt ihnen selbst überlassen.
Fischer, Karl (1881 - 1941)
Übernahm 1900 die erste Gruppe von Wandervögeln von Hermann Hoffmann und baute die Bewegung bis 1904 erheblich aus.
Aufgrund seines totalen Führungsanspruchs kam es im Juni 1904 zu internen Spannungen,
worauf er seinen Austritt erklärte. Das führte zur Spaltung des Wandervogels in den Steglitzer Wandervogel
(e.V.) und den Altwandervogel
(AW). Er führte seine Arbeit bis 1906 im Altwandervogel weiter und sorgte durch großes
Engagement für seine deutschlandweite Verbreitung. 1906 Ausschluß aus dem AW nach
erneuten Streitigkeiten.
Fischer, Reinhard (Big Fischi)
Gründer und erster Stammesführer
des VCP-Stamm Heinrich von Plauen in Hof. Später Regionsführer der Region Fichtelgebirge und zu guter letzt Landesvorsitzender des VCP-Bayern. Sorgte für
extrem ausführliche Reden nach dem Motto "Lange Rede - kurzer Sinn" in
verschiedensten Gremien für einen geruhsamen Schlaf. Für einige Hofer Pfadfinder
immernoch ein großer Pfadfinderguru (was er wohl auch bleiben wird).
Fjelli -> Berghaferl
Fleecestoff
Extrem leichtes Material, das die Feuchtigkeit nicht speichert und wenn es doch einmal
naß ist sehr schnell wieder trocknet. Es ist angenehm auf der Haut zu tragen und v.a.
warm. -> Fleecejacken, Fleeceinlett
Frankentreff
Schulungsangebot für Pfadfinderinnen und Pfadfinder, das vom VCP Landesverband Bayern mehrmals im Jahr durchgeführt
wird. Die Themen sind unterschiedlich. Die Termine findest Du auf der Seite Schulungen