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Samowar
Rustikales Gerät zum aufsetzen und warm halten von Tee
Sandhurst
Englische Elite-Militärakademie. Baden
Powell studierte dort, nachdem er als zweitbester von 717 Bewerbern die
Aufnahmeprüfung bestanden hatte.
Sankt Georg
Schutzpatron der Pfadfinder. Sein Kampf gegen den Drachen symbolisiert den Kampf gegen
das Böse. Als Ritter verkörpert er außerdem Mut, Hilfsbereitschaft und Treue, alles
Charaktereigenschaften, die ein Pfadfinder haben sollte.
Schaulager
Eintägiges, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, bei Pfadfindern gelegentlich
veranstaltetes Zeltlager (manchmal mitten in der Stadt) mit allem was dazu gehört. Hier
können interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern einen guten Einblick ins Lagerleben
erhalten und sich über die Pfadfinderarbeit informieren, zudem gibt es häufig ein
Rahmenprogramm (z.B. Kim-Spiele)
zum mitmachen
"Schaumermal"
Weit verbreitete Arbeitshilfe zum Pfadfinderhandbuch des VCP-Bayern. Im "Schaumermal" sind die Pfadfinderaufgaben, des
Handbuches ausführlich erläutert. Es werden auch konkrete Tips zur Umsetzung in
der Sippenstunde gegeben. Die
Arbeitshilfe ist als Ringbuch gestaltet und kann daher leicht ergänzt werden. Zu beziehen
ist das Werk über die Landeszentrale
des VCP-Landesverband Bayern.
Schlafsack
Wichtiges Utensil. Gibts für alle Jahreszeiten und in den verschiedensten Materialien.
Mit Daunen oder Kunstfaserfüllung... Am besten man läßt sich im Fachgeschäft beraten,
welcher am geeignetsten ist. s.a. "Service" -> Schlafsack
Schwarzzelte
Häufig verwendete Bezeichnung für Jurten
und Kohten, die aus schwarzem
Baumwollstoff genäht sind.
Schwert der Region Fichtelgebirge
Begehrte Trophäe. Erster Preis der jährlich stattfindenden Technix-Kurse der Region Fichtelgebirge.
Scouting
1. engl.: "pfadfinden"
2. Die "Unabhängige Zeitschrift für Pfadfinderinnen und Pfadfinder". Sie
erscheint viermal im Jahr im Spurbuchverlag in 96147 Baunach und ist ein muß für jeden
Pfadfinder, der auch mal über den eigenen Tellerrand hinausschauen will.
Scouting for Boys ("Kundschaften für
Jungen")
Von Lord Baden-Powell geschriebenes Buch. Ursprünglich hatte es den Titel "Aids for
Scouting" (Hilfen zum Pfadfinden) und war für die Ausbildung von Soldaten gedacht.
Als Baden-Powell in Mafeking ein Held wurde, war "Aids for Scouting" ein Bestseller geworden und
wurde v.a. an Kinder und Jugendliche verkauft die es mit Begeisterung lasen. Baden-Powell
schrieb es für die Jugend um und nannte es dann "Scouting for Boys". Es hat
wesentlich zur Entstehung der Pfadfinderbewegung beigetragen. Ins Deutsche wurde es
übersetzt von Dr. Alexander
Lion.
Seitenplane (für Jurten)
Viereckige Zeltplane aus Kohtenstoff. Maße: 165x165cm
Semaphor
Als Semaphor bezeichnet man die Übermittlung von Nachrichten mit Hilfe von
Semaphorfahnen, Stöcken, Armen,... die vom Übermittler (Winker) in einem bestimmten
Winkel gehalten werden. Jeder Winkel stellt einen Buchstaben bzw. eine Zahl dar. Semaphor
ist Teil der Pfadfindertechnik. -> Morsen
Service-Day
Unter anderem am internationalen Pfadfinderzeltplatz "Bucher Berg" durchgeführter Arbeitstag für die
anwesenden Gruppen. Jede Gruppe muß während ihres Aufenthalts einen Tag Dienst für den
Zeltplatz leisten. So zum Beispiel Feuerholz holen, Rasen mähen, Müll trennen und was
sonst noch so an Aufgaben für die Gemeinschaft anfällt.
Siedlung
Eine neu entstandene Pfadfindergruppe in einem Ort. Meist müssen erst bestimmte
Voraussetzungen erfüllt sein (z.B. Mitgliederzahl) damit eine Siedlung zum Stamm werden kann.
Eine Siedlung kann sich, wie ein Stamm, auch aus mehreren Sippen zusammensetzen.
Siedlungsrat
Entspricht dem Stammesrat in
einem Stamm.
Sippe
Sie ist die kleinste Gruppe in der Pfadfinderarbeit. Sie hat zwischen vier und zwölf
Mitglieder (Jungpfadfinder)
und arbeitet unabhängig. Neben reinen Jungen- und Mädchensippen können diese auch
gemischt (koedukativ) sein. Dies wird in den Pfadfinderbünden verschieden
gehandhabt.
Mehrere Sippen zusammen können einen Stamm,eine
Siedlung oder einen Trupp bilden. Jede Sippe hat auch
einen verantwortlichen Sippenführer,
der die Sippenstunden vorbereitet
und mit ihnen auf Lager und Fahrten geht.
Sippenführer(in) (SiFü)
Von einem Pfadfinderbund/-verband
ausgebildeter Gruppenführer, der berechtigt ist eine Sippe zu führen. In der Regel ist der
Sippenführer nicht sehr viel älter als die anderen Sippenmitglieder (Jugend durch Jugend
geführt). Alle Sippenführer eines Stammes bilden den Stammesrat.
Sippenstunde/Meutenstunde
Findet i.d.R. einmal in der Woche für ca. 2 Stunden statt. Dort wird gespielt,
gebastelt, gesungen, Pfadfindertechnik geübt,...
Sippling
Mitglied einer Sippe
"Sockenwechsler"
Schimpfwort. Ein Pfadfinder spart an Kleidung, weil er dann auch weniger zu tragen hat.
Die Kunst besteht darin, die Kleidung schon auf dem Lager so sauber zu halten, daß man nicht jeden Tag neue
Wäsche braucht. -> "Warmduscher"
SOMMERWIND
Bezeichnung für das Landeslager
2000 des VCP-Landesverband Bayern.
Findet im August 2000 am Bucher Berg
statt.
Homepage
des SOMMERWIND
Späher
Eine Tradition, die nach der Umwandlung von der CPD zum VCP von einigen Gruppen beibehalten
wurde. Die Späher sind auf Regionsebene wichtige Stützen der Arbeit. -> Spähernadel
S.a. Späher der Region
Spähernadel
Wird bei der Aufnahme zum Späher verliehen und auf der linken Brusttasche der Pfadfinderkluft über dem Bundes- bzw. Verbandsabzeichen getragen.
Spielidee
Pädagogischer Rahmen für ein Lager
oder eine Freizeit. Meist ein
bestimmtes Motto, wie z.B. "Robin Hood", "Orient",
"Piraten", "Außerirdische",... Die Kinder, Jugendlichen und
Erwachsenen verkleiden sich natürlich passend zur Spielidee. Geländespiele und alle
Aktivitäten werden danach ausgerichtet ("Beduinenspiele",
"Ritterturnier", "Markttage", "Bardenwettstreit",...).
Splitterbund
Von den im RdP
zusmmengeschlossenen Pfadfinderverbänden
verwendete Bezeichnung für eine Pfadfindergruppe, die sich von einem größeren Bund/Verband abgespalten hat. Für eine solche Abspaltung kann es
verschiedene Gründe geben. Häufig sind es Meinungsunterschiede, die (leider) nicht
bereinigt werden konnten und die letztlich zur Trennung führten.
Häufige Abspaltungen in Deutschland führten zu einer großen Zahl dieser mittleren bis
kleinen Splitterbünde. Der Begriff selbst wird zudem häufig von den betroffenen Gruppen
als negativ empfunden und nicht gerne gehört.
SPOTKANIE
Lager des Deutschen Pfadfinderverband (DPV)
das 1998 in Sulistrowice bei Sobótka (Polen) stattfand. Im Vorjahr war es wegen des
Oder-Hochwassers abgesagt worden. Teilnehmerzahl: 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder
SS Arcadian
Fährschiff in die USA. Robert
Baden-Powell lernte hier auf einer Reise im Januar 1912 die 22jährige Olave St. Clair kennen und
lieben.
Stände
In der CPD sind sie nach wie vor
selbstverständlich. Im VCP wurden
sie weitgehend abgeschaft, was allerdings einige VCP-Gruppen nicht daran hindert ihre
Traditionen weiterzuführen. Auch in der VCP-Region Fichtelgebirge gibt es die Stände "Knappe" und "Späher" nachwievor (und wir sind
trotzdem ganz nette Menschen :-)).
Stamm
Mehrere Pfadfindergruppen ( Sippen) eines Pfadfinderverbandes am Ort schließen sich zu einem Stamm zusammen.
Teilweise gibt es auch mehrere Stämme eines Verbandes an einem Ort, die meist unabhängig
voneinander arbeiten und nur in bestimmten Bereichen kooperieren. Die Mitglieder eines
Stammes wählen ihren Stammesführer. Dazu gibt es meist einen Stammesrat, der den Stammesführer bei
Führungsaufgaben unterstützt und entlastet. (-> s.a. Vorstand, Stammesleiterrunde)
Stammesführer(in)/Siedlungsführer(in) (StaFü)
Er/Sie wird von den Mitgliedern eines Stammes/einer Siedlung auf einer jährlich
stattfindenden Siedlungs-/Stammesversammlung demokratisch gewählt. Er sitzt dem Stammesrat vor
und ist verantwortlich für die Arbeit des Stammes am Ort. Das wichtigste Amt im Stamm.
Vergleichbar mit dem Vorsitzenden eines Vereins.
Stammesheim
Ein Raum, eine Wohnung oder gar ein ganzes Haus, das einem Pfadfinderstamm zur Verfügung steht, um sich dort zu treffen
und Sippenstunden abzuhalten.
Meist sehr pfadfinderisch ausgestattet, also mit Wimpeln und Fahnen an den Wänden und vielen Erinnerungsbildern
vergangener Aktivitäten.
Stammeskurat
In der DPSG der Kurat eines Stammes. Bildet zusammen mit den Vorsitzenden des Stammes den Stammesvorstand.
Stammesleiterrunde (Leiterrunde)
U.a. bei der DPSG Bezeichnung
für ein Treffen aller Leiter, Referenten
und des Stammesvorstandes.
Entspricht einem Stammesrat.
Stammesordnung
Die Stammesordnung ist Grundlage der Arbeit im Stamm.
In ihr ist alles geregelt, ähnlich wie die Satzung in einem Verein.
Stammesrat/Führerrunde
Der Stammesrat eines Stammes setzt sich aus den Sippenführern zusammen. Meist sind noch
wichtige Ämter wie z.B. der Kassenführer vertreten. Der Stammesrat koordiniert und
bespricht die Arbeit des Stammes. Den Vorsitz hat der Stammesführer.
Stammesversammlung
(im VCP) In der Stammesversammlung nehmen alle aktiven Pfadfinder eines Stammes ab 12 Jahren teil. In
der Stammesversammlung werden alle Ämter gewählt und die Stammesordnung geändert.
Geleitet wird sie
vom Stammesversammlungsvorstand.
Sie findet mindestens einmal im Jahr statt.
(Beitrag von Markus Burkhardt/VCP-Württemberg)
Stammesversammlungsvorstand
Er leitet die Stammesversammlung
und bereitet sie vor. Ist verantwortlich dafür, das die Stammesordnung, bzw
Bundesordnung eingehalten
wird.
(Beitrag von Markus Burkhardt/VCP-Württemberg)
Stammesvorstand
In der DPSG Bezeichnung für die
Leitung eines Stammes. Vergleichbar mit
dem Vorstand eines Vereins. Besteht aus zwei Vorsitzenden (vgl. Stammesführer) und einem Kuraten. (-> s.a. Vorstand)
Steglitzer Wandervogel (E.V.)
Entstanden durch der Spaltung der Wandervögel
im November 1904 (s.a. Altwandervogel).
Strebte eine Vergeistigung und Vertiefung des Wanderns an, was vorher bei den
Wandervögeln unter Karl Fischer
nicht generell üblich war. Das hieß letztendlich keine "Gewaltmärsche" mehr,
sondern Eindringen in die Natur und Kultur der zu durchwandernden Landschaft. Geistige
Führung der Wandervogelbewegung in den ersten Jahren. Auflösung am 29.12.1912. Am
05.01.1913 geschlossener Beitritt zum "Wandervogel, Bund für dt. Jugendwandern, e.V."
(Einigungsbund).
Stempel
Senkrechte Mittelstange in einer Kohte
oder Jurte, die das Zelt hoch
hält, welches am Kohten-/Jurtenkreuz aufgehängt ist. Ein
Stempel ist oft auch ein Baumstamm mit der richtigen Länge, wodurch man sich erspart
immer eine Metallstange mit zu schleppen. Eine Alternative zum Stempel und etwas stabiler
ist ein Zwei- bzw. Dreibock.
Stockbrot
Bei Pfadfindern beliebter Snack, der über offenem Feuer gebacken wird. Grundzutaten
sind Wasser, Mehl, Gewürze und Hefe. Je nach Geschmack können dem Teig auch
Speckwürfel, Rosinen oder verschiedene Körner zugefügt werden. Kleine Portionen des
Brotteiges werden zu Schlangen geformt, um einen Stock (ohne Rinde) gewickelt und über
dem Lagerfeuer gebacken.
Störtrupp
1. Gruppe von Pfadfindern, die bei Geländespielen dafür sorgen, daß nicht eine
Partei zu mächtig wird und für ein Spielgleichgewicht sorgt.
2. Gruppe von Pfadfindern (oder Nicht-Pfadfindern), die es sich zum Ziel gemacht hat,
Nachts in ein Zeltlager einzudringen und z.B. Fahnen bzw. Wimpel mitzunehmen (Bannerfang), die am nächsten Tag gegen ein
"Lösegeld" (z.B. ´ne ganze Menge Kuchen) wieder zurückgekauft werden müssen.
Gerne werden bei dieser Gelegenheit auch Kohten/Jurten über den Schlafenden
eingeworfen/abgebaut. Gegenspieler bei diesen Aktionen ist die Nachtwache, die das verhindern muß.
-> pflöckeln
Stufen
Ein Inhalt der pfadfinderischen
Methode. Jugendliche in etwa dem gleichen Alter werden zu einer Gruppe (Sippe) zusammengefaßt. Interessen der
einzelnen Gruppenmitglieder können so besser wahrgenommen werden. -> Altersstufen
Stufenbeauftragte
Stufenbeauftragte gibt es auf den verschiedensten Ebenen der verschiedensten Pfadfinderbünde/-verbände.
Sie koordinieren die Arbeit in der jeweiligen Pfadfinderstufe
und unterstützen die Gruppenführer
bei Problemen in den Gruppen und bei der Ausarbeitung von verschiedenen Aktivitäten.
Südlegion
Anfang der Dreissigerjahre in Berlin unter der Leitung von Rudi Pallas entstandener
Jungenbund. Aus einer der Berliner Gruppen bildete sich der selbständige kleine Bund
"Südlegion". In den folgenden Jahren entwickelte die "Südlegion"
einen eigenständigen Gruppenstil, der sich hauptsächlich durch die Aufgeschlossenheit
gegenüber der humanistischen Literatur und Philosophie und eine rege Fahrtenkultur vor
allem nach Südeuropa auszeichnete.
swappen
engl. Bezeichnung für das Tauschen von Pfadfinderabzeichen (Badge) und Halstüchern.
Sehr beliebt auf
großen Lagern, mit ausländischen Gruppen. Z.B.am Bundeslager oder Jamboree.
(Beitrag von Markus Burkhardt/VCP-Württemberg)

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