http://www.Region-Fichtelgebirge.de/de/lexikon/s.htm
Samowar Rustikales Gerät zum aufsetzen und warm halten von Tee
Englische Elite-Militärakademie. Baden Powell studierte dort, nachdem er als zweitbester von 717 Bewerbern die Aufnahmeprüfung bestanden hatte.
Schutzpatron der Pfadfinder. Sein Kampf gegen den Drachen symbolisiert den Kampf gegen das Böse. Als Ritter verkörpert er außerdem Mut, Hilfsbereitschaft und Treue, alles Charaktereigenschaften, die ein Pfadfinder haben sollte.
Eintägiges, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, bei Pfadfindern gelegentlich veranstaltetes Zeltlager (manchmal mitten in der Stadt) mit allem was dazu gehört. Hier können interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern einen guten Einblick ins Lagerleben erhalten und sich über die Pfadfinderarbeit informieren, zudem gibt es häufig ein Rahmenprogramm (z.B. Kim-Spiele) zum mitmachen
"Schaumermal" Weit verbreitete Arbeitshilfe zum Pfadfinderhandbuch des VCP-Bayern. Im "Schaumermal" sind die Pfadfinderaufgaben, des Handbuches ausführlich erläutert. Es werden auch konkrete Tips zur Umsetzung in der Sippenstunde gegeben. Die Arbeitshilfe ist als Ringbuch gestaltet und kann daher leicht ergänzt werden. Zu beziehen ist das Werk über die Landeszentrale des VCP-Landesverband Bayern.
Wichtiges Utensil. Gibts für alle Jahreszeiten und in den verschiedensten Materialien. Mit Daunen oder Kunstfaserfüllung... Am besten man läßt sich im Fachgeschäft beraten, welcher am geeignetsten ist. s.a. "Service" -> Schlafsack
Häufig verwendete Bezeichnung für Jurten und Kohten, die aus schwarzem Baumwollstoff genäht sind.
Schwert der Region Fichtelgebirge Begehrte Trophäe. Erster Preis der jährlich stattfindenden Technix-Kurse der Region Fichtelgebirge.
1. engl.: "pfadfinden"
Scouting for Boys ("Kundschaften für Jungen") Von Lord Baden-Powell geschriebenes Buch. Ursprünglich hatte es den Titel "Aids for Scouting" (Hilfen zum Pfadfinden) und war für die Ausbildung von Soldaten gedacht. Als Baden-Powell in Mafeking ein Held wurde, war "Aids for Scouting" ein Bestseller geworden und wurde v.a. an Kinder und Jugendliche verkauft die es mit Begeisterung lasen. Baden-Powell schrieb es für die Jugend um und nannte es dann "Scouting for Boys". Es hat wesentlich zur Entstehung der Pfadfinderbewegung beigetragen. Ins Deutsche wurde es übersetzt von Dr. Alexander Lion.
Seitenplane (für Jurten) Viereckige Zeltplane aus Kohtenstoff. Maße: 165x165cm
Als Semaphor bezeichnet man die Übermittlung von Nachrichten mit Hilfe von Semaphorfahnen, Stöcken, Armen,... die vom Übermittler (Winker) in einem bestimmten Winkel gehalten werden. Jeder Winkel stellt einen Buchstaben bzw. eine Zahl dar. Semaphor ist Teil der Pfadfindertechnik. -> Morsen
Unter anderem am internationalen Pfadfinderzeltplatz "Bucher Berg" durchgeführter Arbeitstag für die anwesenden Gruppen. Jede Gruppe muß während ihres Aufenthalts einen Tag Dienst für den Zeltplatz leisten. So zum Beispiel Feuerholz holen, Rasen mähen, Müll trennen und was sonst noch so an Aufgaben für die Gemeinschaft anfällt.
Eine neu entstandene Pfadfindergruppe in einem Ort. Meist müssen erst bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein (z.B. Mitgliederzahl) damit eine Siedlung zum Stamm werden kann. Eine Siedlung kann sich, wie ein Stamm, auch aus mehreren Sippen zusammensetzen.
Entspricht dem Stammesrat in einem Stamm.
Sie ist die kleinste Gruppe in der Pfadfinderarbeit. Sie hat zwischen vier und zwölf Mitglieder (Jungpfadfinder) und arbeitet unabhängig. Neben reinen Jungen- und Mädchensippen können diese auch gemischt (koedukativ) sein. Dies wird in den Pfadfinderbünden verschieden gehandhabt.Mehrere Sippen zusammen können einen Stamm,eine Siedlung oder einen Trupp bilden. Jede Sippe hat auch einen verantwortlichen Sippenführer, der die Sippenstunden vorbereitet und mit ihnen auf Lager und Fahrten geht.
Sippenführer(in) (SiFü) Von einem Pfadfinderbund/-verband ausgebildeter Gruppenführer, der berechtigt ist eine Sippe zu führen. In der Regel ist der Sippenführer nicht sehr viel älter als die anderen Sippenmitglieder (Jugend durch Jugend geführt). Alle Sippenführer eines Stammes bilden den Stammesrat.
Sippenstunde/Meutenstunde Findet i.d.R. einmal in der Woche für ca. 2 Stunden statt. Dort wird gespielt, gebastelt, gesungen, Pfadfindertechnik geübt,...
Sippling Mitglied einer Sippe
Schimpfwort. Ein Pfadfinder spart an Kleidung, weil er dann auch weniger zu tragen hat. Die Kunst besteht darin, die Kleidung schon auf dem Lager so sauber zu halten, daß man nicht jeden Tag neue Wäsche braucht. -> "Warmduscher"
Bezeichnung für das Landeslager
2000 des VCP-Landesverband Bayern.
Findet im August 2000 am Bucher Berg
statt.
Eine Tradition, die nach der Umwandlung von der CPD zum VCP von einigen Gruppen beibehalten wurde. Die Späher sind auf Regionsebene wichtige Stützen der Arbeit. -> SpähernadelS.a. Späher der Region
Wird bei der Aufnahme zum Späher verliehen und auf der linken Brusttasche der Pfadfinderkluft über dem Bundes- bzw. Verbandsabzeichen getragen.
Pädagogischer Rahmen für ein Lager oder eine Freizeit. Meist ein bestimmtes Motto, wie z.B. "Robin Hood", "Orient", "Piraten", "Außerirdische",... Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen verkleiden sich natürlich passend zur Spielidee. Geländespiele und alle Aktivitäten werden danach ausgerichtet ("Beduinenspiele", "Ritterturnier", "Markttage", "Bardenwettstreit",...).
Von den im RdP
zusmmengeschlossenen Pfadfinderverbänden
verwendete Bezeichnung für eine Pfadfindergruppe, die sich von einem größeren Bund/Verband abgespalten hat. Für eine solche Abspaltung kann es
verschiedene Gründe geben. Häufig sind es Meinungsunterschiede, die (leider) nicht
bereinigt werden konnten und die letztlich zur Trennung führten.
SPOTKANIE Lager des Deutschen Pfadfinderverband (DPV) das 1998 in Sulistrowice bei Sobótka (Polen) stattfand. Im Vorjahr war es wegen des Oder-Hochwassers abgesagt worden. Teilnehmerzahl: 400 Pfadfinderinnen und Pfadfinder
SS Arcadian Fährschiff in die USA. Robert Baden-Powell lernte hier auf einer Reise im Januar 1912 die 22jährige Olave St. Clair kennen und lieben.
In der CPD sind sie nach wie vor selbstverständlich. Im VCP wurden sie weitgehend abgeschaft, was allerdings einige VCP-Gruppen nicht daran hindert ihre Traditionen weiterzuführen. Auch in der VCP-Region Fichtelgebirge gibt es die Stände "Knappe" und "Späher" nachwievor (und wir sind trotzdem ganz nette Menschen :-)).
Mehrere Pfadfindergruppen ( Sippen) eines Pfadfinderverbandes am Ort schließen sich zu einem Stamm zusammen. Teilweise gibt es auch mehrere Stämme eines Verbandes an einem Ort, die meist unabhängig voneinander arbeiten und nur in bestimmten Bereichen kooperieren. Die Mitglieder eines Stammes wählen ihren Stammesführer. Dazu gibt es meist einen Stammesrat, der den Stammesführer bei Führungsaufgaben unterstützt und entlastet. (-> s.a. Vorstand, Stammesleiterrunde)
Stammesführer(in)/Siedlungsführer(in) (StaFü) Er/Sie wird von den Mitgliedern eines Stammes/einer Siedlung auf einer jährlich stattfindenden Siedlungs-/Stammesversammlung demokratisch gewählt. Er sitzt dem Stammesrat vor und ist verantwortlich für die Arbeit des Stammes am Ort. Das wichtigste Amt im Stamm. Vergleichbar mit dem Vorsitzenden eines Vereins.
Ein Raum, eine Wohnung oder gar ein ganzes Haus, das einem Pfadfinderstamm zur Verfügung steht, um sich dort zu treffen und Sippenstunden abzuhalten. Meist sehr pfadfinderisch ausgestattet, also mit Wimpeln und Fahnen an den Wänden und vielen Erinnerungsbildern vergangener Aktivitäten.
In der DPSG der Kurat eines Stammes. Bildet zusammen mit den Vorsitzenden des Stammes den Stammesvorstand.
Stammesleiterrunde (Leiterrunde) U.a. bei der DPSG Bezeichnung für ein Treffen aller Leiter, Referenten und des Stammesvorstandes. Entspricht einem Stammesrat.
Die Stammesordnung ist Grundlage der Arbeit im Stamm. In ihr ist alles geregelt, ähnlich wie die Satzung in einem Verein.
Stammesrat/Führerrunde Der Stammesrat eines Stammes setzt sich aus den Sippenführern zusammen. Meist sind noch wichtige Ämter wie z.B. der Kassenführer vertreten. Der Stammesrat koordiniert und bespricht die Arbeit des Stammes. Den Vorsitz hat der Stammesführer.
Stammesversammlung
Stammesversammlungsvorstand
In der DPSG Bezeichnung für die Leitung eines Stammes. Vergleichbar mit dem Vorstand eines Vereins. Besteht aus zwei Vorsitzenden (vgl. Stammesführer) und einem Kuraten. (-> s.a. Vorstand)
Steglitzer Wandervogel (E.V.) Entstanden durch der Spaltung der Wandervögel im November 1904 (s.a. Altwandervogel). Strebte eine Vergeistigung und Vertiefung des Wanderns an, was vorher bei den Wandervögeln unter Karl Fischer nicht generell üblich war. Das hieß letztendlich keine "Gewaltmärsche" mehr, sondern Eindringen in die Natur und Kultur der zu durchwandernden Landschaft. Geistige Führung der Wandervogelbewegung in den ersten Jahren. Auflösung am 29.12.1912. Am 05.01.1913 geschlossener Beitritt zum "Wandervogel, Bund für dt. Jugendwandern, e.V." (Einigungsbund).
Senkrechte Mittelstange in einer Kohte oder Jurte, die das Zelt hoch hält, welches am Kohten-/Jurtenkreuz aufgehängt ist. Ein Stempel ist oft auch ein Baumstamm mit der richtigen Länge, wodurch man sich erspart immer eine Metallstange mit zu schleppen. Eine Alternative zum Stempel und etwas stabiler ist ein Zwei- bzw. Dreibock.
Bei Pfadfindern beliebter Snack, der über offenem Feuer gebacken wird. Grundzutaten sind Wasser, Mehl, Gewürze und Hefe. Je nach Geschmack können dem Teig auch Speckwürfel, Rosinen oder verschiedene Körner zugefügt werden. Kleine Portionen des Brotteiges werden zu Schlangen geformt, um einen Stock (ohne Rinde) gewickelt und über dem Lagerfeuer gebacken.
1. Gruppe von Pfadfindern, die bei Geländespielen dafür sorgen, daß nicht eine
Partei zu mächtig wird und für ein Spielgleichgewicht sorgt.
Ein Inhalt der pfadfinderischen Methode. Jugendliche in etwa dem gleichen Alter werden zu einer Gruppe (Sippe) zusammengefaßt. Interessen der einzelnen Gruppenmitglieder können so besser wahrgenommen werden. -> Altersstufen
Stufenbeauftragte gibt es auf den verschiedensten Ebenen der verschiedensten Pfadfinderbünde/-verbände. Sie koordinieren die Arbeit in der jeweiligen Pfadfinderstufe und unterstützen die Gruppenführer bei Problemen in den Gruppen und bei der Ausarbeitung von verschiedenen Aktivitäten. Anfang der Dreissigerjahre in Berlin unter der Leitung von Rudi Pallas entstandener Jungenbund. Aus einer der Berliner Gruppen bildete sich der selbständige kleine Bund "Südlegion". In den folgenden Jahren entwickelte die "Südlegion" einen eigenständigen Gruppenstil, der sich hauptsächlich durch die Aufgeschlossenheit gegenüber der humanistischen Literatur und Philosophie und eine rege Fahrtenkultur vor allem nach Südeuropa auszeichnete.
swappen
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