. Eltern und Freunde werden mit
eingeladen.
Wandervogel
Gruppierung innerhalb der Bündischen
Jugend, die gegen Ende des 19ten Jahrhunderts in der Jugendbewegung entstand.
Auflehnung gegen bürgerliche Klischees war das Markenzeichen des Wandervogels. Die erste
Gruppe der Bewegung (damals noch nicht unter dem Namen "Wandervogel") entstand
1895/96 in Steglitz (Brandenburg) unter Hermann
Hoffmann. Ab 1900 wird die Gruppierung unter Karl Fischer weitergeführt und verbreitet sich schnell. Im
November 1901 gibt sie sich offiziell den Namen "Wandervogel". Im November 1904
spaltete sich die Gruppierung in den Steglitzer Wandervogel und den Altwandervogel auf. Unter den Nationalsotzialisten wurden die
Wandervogelbünde verboten. Viele arbeiteten illegal weiter. Nach 1945 entstanden viel der
alten Bünde neu und arbeiten bis heute. (-> Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund)
Wandervogel, Bund für deutsches Jugendwandern (Einigungsbund)
Jugendbund, in dem sich in den Jahren 1912/13 verschiedene Wandervogelbünde
zusammenschließen. So der Steglitzer
Wandervogel E.V. (1912), der Altwandervogel (AW) zum größten Teil und der Deutsche Bund für Jugendwanderungen (DB)
(1913). Ins Leben gerufen wurde der Einigungsbund durch den Verband Deutscher
Wandervögel. Der Aufschwung des Bundes wurde durch den I.Weltkrieg stark
gebremst.
"Warmduscher"
Schimpfwort für einen Pfadfinder, der es vorzieht beim duschen (im Sommer) warmes
statt kaltes Wasser zu nehmen. Wird auch im übertragenen Sinne für den Begriff "Weichei"
verwendet. -> "Sockenwechsler"
Weichei
Schimpfwort. Der Begriff muß wohl nicht erklärt werden, denn ein Pfadfinder (und natürlich auch
eine Pfadfinderin) ist "hart" im nehmen.
"Weißzeltschläfer"
"Schimpfwort" unter Pfadfindern, denn der deutsche Pfadfinder schläft
ausschließlich in Schwarzzelten, d.h. in Zelten aus schwarzem Kohtenstoff (z.B. Kohte
und Jurte). In manchen Stämmen werden allerdings häufig
noch sog. Alex-Zelte (weiß)
verwendet. Daher der Begriff "Weißzeltschläfer".
Weltkomitee der Pfadfinder
Wird alle drei Jahre von der Weltkonferenz
der Pfadfinder als deren Vertretung gewählt. Setzt sich zusammen aus 12 Mitgliedern
verschiedener Nationen.
Weltkonferenz der Pfadfinderbewegung
Alle drei Jahre stattfindende Generalversammlung der nationalen Verbände der
Pfadfinderbewegung mit Delegierten aus 149 Nationen. Es ist Aufgabe der Konferenz das
Pfadfindertum im Sinne Baden-Powells
weiterzuführen und den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Gleiche Möglichkeiten haben
die Mitglieder der Konferenz innerhalb ihres Landes, wo die jeweilige nationale Situation
Berücksichtigung findet. Die Weltkonferenz wählt das Weltkomitee der Pfadfinder.
Weltpfadfindertreffen -> Jamboree
Westernohe
Bundeszentrum der DPSG im
Westerwald.
Wichtel und Wölflinge
So nennen wir im VCP unsere Kleinsten. Wichtel heißen die Mädchen und Wölflinge die
Jungen. Viele W/W zusammen bilden eine Meute,
die von einer(m) Akela geleitet
wird. -> Altersstufen
Wimpel
Der Wimpel ist das Erkennungszeichen einer Sippe.
Neben dem Verbandszeichen
ist ein Motiv sichtbar, was in der Regel einen direkten Bezug zum Namen der Gruppe hat.
WITAN
Angelsächsisches Wort für: "Zusammenkunft der Weisen". Lager für
studierende Pfadfinderinnen und Pfadfinder, dass seit 1959 alle zwei Jahre stattfindet.
Wölfling -> Wichtel und Wölflinge
Wölflingsgruß
Besonderer Gruß unter Wölflingsmeuten.
Ähnlich dem Pfadfindergruß mit
dem Unterschied, daß nicht drei sondern nur zwei Finger der rechten Hand zu einem V
gespreizt werden. Damit sind die gespitzten und aufmerksamen Wolfsohren gemeint.
Ringfinger und kleiner Finger werden vom Daumen niedergedrückt (der Starke schützt den
Schwachen).
Woodbadge ("Holzabzeichen")
Wird einem Pfadfinder verliehen, wenn er eine besondere und auch längere Ausbildung
(Woodbadge-Schulung) als Pfadfinderführer erfolgreich absolviert hat (höchste Stufe der
Leiterausbildung). Es besteht aus wenigstens zwei Holzklötzchen an einem Lederband, die
um den Hals getragen werden. Dazu kommen noch Ein Gilwell-Halstuch und ein Gilwell-Knoten.
Das Woodbadgetrainig wird auch im VCP
angeboten und ist für Erwachsene gedacht, die länger in der Pfadfinderarbeit tätig sein
wollen.
Workshop
Arbeitstreffen. Gearbeitet wird sowohl geistig, als auch körperlich. Auf großen Pfadfinderlagern und Freizeiten sind Workshops häufig
zu finden. Beispiele: Basteln, singen, spielen,... Meist kann man zwischen mehreren
angebotenen Workshops auswählen, was man gerne tun möchte. Ein Workshop wird immer von
einer Person geleitet, die sich auskennt und den Teilnehmern bei ihrer Tätigkeit hilft.
World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS)
Die WAGGGS ist der weibliche Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung.
Pfadfinderinnenbünde/-verbände in aller Welt sind dort
Mitglied. In der WAGGGS können auch nur Mädchen/Frauen Mitglied sein. In Deutschland
sind ausschließlich
.
World-Scout-Foundation
Eine Stiftung, die der finanziellen Unterstützung der Arbeit des Weltverbandes der
Pfadfinderbewegung (WOSM) dient.
Vorsitzende der Foundation sind/waren berühmte Persönlichkeiten wie z.B. König Carl
XVI. Gustav von Schweden.
World-Scout-Moot
Internationales Treffen von Rangern
und Rovern, welches seit 1931 alle
vier Jahre an verschiedenen Veranstaltungsorten stattfindet.
World Federation of Independent Scouts (WFIS)
Ein Zusammenschluß von Pfadfindern die nicht in den Weltverbänden WOSM und WAGGGS
vertreten sind. Zur Zeit (1999) sind in Europa etwa 5000 Pfadfinder in der WFIS-Europe
vereinigt.
World Organisation of the Scout Movement (WOSM)
Die WOSM ist der männliche Teil der weltweiten Pfadfinderbewegung. In ihr sind
Pfadfinderbünde aus fast allen Ländern der Erde Mitglied. In
der WOSM können ausschließlich Jungen/Männer Mitglied sein. In Deutschland sind
ausschließlich