Diese Art von Kochern ist sehr wartungsbedürftig. Man sollte schon etwas technisches Wissen und Interesse mitbringen, will man immer sicher sein, eine warme Mahlzeit zu bekommen. Der Kocher muß vor dem Betrieb vorgeheizt werden, damit er richtig funktioniert. Zudem muß in der Benzinflasche Druck aufgebaut werden, damit das Benzin durch die feinen Düsen kommt und auch mit entsprechender Leistung brennt.
Wenn er aber erstmal brennt schlägt er alle Konkurrenten. Der Vorteil des Kochers liegt daher eindeutig an seiner sehr guten Heizleistung und an der hohen Verfügbarkeit des Brennstoffs. Hier sollte möglichst Benzin mit niedriger Oktanzahl (Normalbenzin) verwendet werden und das natürlich bleifrei. Am besten ist in jedem Fall Waschbenzin, da es hier kaum zu Verbrennungsrückständen kommt. Außerdem enthält es kein schädliches Benzol (ist krebserregend!). Ein zusätzlicher Windschutz verkürzt die Kochzeit noch etwas mehr.
Gerade die Düse des Kochers verschmutzt leicht durch Verbrennungsrückstände und sollte regelmäßig gereinigt werden. Ein Geheimtip ist hier Cola. Die darin enthaltene Phosphorsäure löst die Rückstände über Nacht und erleichtert die Reinigung.
Benzinkocher sollte man auf keinen Fall im Zelt verwenden! Bei Gebrauch in der Apsis sollte man gut mit dem Brenner vertraut sein, da es ansonsten schon mal zu einer Stichflamme oder Verpuffung kommen kann.