Gas-Kocher
Gaskocher gehören wohl zu den am einfachsten zu bedienenden Kochern. Viel kann man eigentlich nicht falsch machen. Dazu sind sie sparsam, sehr sauber, sicher in der Anwendung und die Flamme ist einfach zu regulieren. Große Reinigungsarbeiten wie z.B. bei Petroleum- oder Benzinkochern entfallen.
Nachteil dabei ist, dass es bei etwas kälteren Temperaturen (so um die 0°C) und in großen Höhen Probleme mit der Leistung geben kann. Das Gas tut sich bei diesen Bedingungen nämlich etwas schwer aus der Kartusche zu kommen. Es empfiehlt sich deswegen in solchen Fällen ein Gemisch aus Butan/Propan zu verwenden. In jedem Fall sollte aber durch einen Windschutz verhindert werden, dass der Wind die Hitze seitlich wegbläst. |

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Gaskartuschen gibt es von verschiedenen Herstellern. Grundsätzlich können alle Kartuschen bei allen Kochern verwendet werden. Jedoch lieber vor der Tour nochmal im Fachgeschäft nachfragen bzw. vorher mal testen.
Passende Kartuschen für die Gaskocher bekommt man fast überall in der zivilisierten Welt, zumindest da, wo es auch Touristen gibt. Große Versorgungsprobleme dürften daher eigentlich nicht auftreten und wie schon gesagt, der
Kocher ist sehr sparsam. Es sind drei Arten von Gaskartuschen erhältlich: Stech-, Ventil- und Schraubkartuschen.
Die Stechdornkartuschen sind am weitesten verbreitet und fast überall erhältlich. Für Kocher, die in der Hauptsache Schraubkartuschen verwenden, gibt es daher auch Adapter zu kaufen, damit man Stechdornkartuschen für sie verwenden kann.
Die Ventil- und Schraubkartuschen sind etwas teurer in der Anschaffung. Dafür ist es bei ihnen möglich, dass man sie nach Gebrauch abschraubt und sie an ein anderes Gerät (z.B. eine Gaslampe) anschließt.
Man sollte beim Kochen auf einen festen Stand der Kartusche achten. Wenn sie umfällt kann es leicht zu einer Stichflamme kommen.
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