Trockenbrennstoff-Kocher
Hier ist an vorderster Front der Esbit-Kocher zu nennen. Er besteht lediglich aus einem kleinen Alugestell, das sich leicht zusammenklappen lässt und dadurch wenig Platz beansprucht.
Zum Kochen im eigentlichen Sinn ist er weniger geeignet, da er nur eine kleine und recht leistungsschwache Flamme zustande bringt. Als zusätzlicher Notkocher ist er aber gut geeignet. Da er fast kein Gewicht hat, passt er wunderbar zu dem Kleinkram in der Deckeltasche des Rucksacks. Eine Dosensuppe oder eine Tasse Kaffee/Tee kann man mit ihm jedoch ganz gut warm machen (und auch warm halten). Es dauert halt bisschen länger.
Als Brennstoff lässt sich zum einen das relativ teuere würfelförmige Esbit verwenden, das es aber nicht überall (in mehr oder weniger großen Packungen) zu kaufen gibt oder aber eine in Tuben erhältliche Brennpaste, die eine bessere
Heizleistung aufweist. Zudem ist sie etwas billiger. Aus Bundeswehrzeiten weiß man, dass sich hierfür auch hervorragend die BW-Schuhcreme eignet. :-)
Holzkocher sind eigentlich weniger bekannt und auch weniger weit verbreitet.
Bekannt ist hier eher der "Sierra Stove". Im Fuß dieses Kochers ist ein Ventilator integriert, der mit viel Sauerstoff dafür sorgt, dass der Brennstoff auch mit einer entsprechenden Hitzeentwicklung (und schnell) verbrennt. Im Oberteil des Kochers befindet sich der Brennertopf mit dem Brennstoff. Geschützt wird die Flamme außerdem von einem Windschutz.
Der große Vorteil des Kochers liegt in seiner Unabhängigkeit von bestimmten Brennstoffen, da man in ihm so ziemlich alles verheizen kann (sogar feuchtes Holz, das normal schlecht anbrennt). Man spart Platz im Gepäck und Gewicht.
|