Kunstfaserfüllung
Kunstfasern sind mit Silikon beschichtete Polyesterfasern.
Die Qualität der Faser hängt sowohl vom Bauschvermögen (Loft) als auch von der
Abriebfestigkeit der Silikonschicht ab.
Ohne diese Silikonschicht würden sich die sonst rauhen Fasern ineinander verhaken und an
Bauschfähigkeit verlieren. (Quellfähigkeit = Loft = Speicherung viel warmer Luft zur Isolation vor Kälte).
Kunstfasern wurden entwickelt, um die Nachteile der Daune auszugleichen. Sie speichern
weit weniger Feuchtigkeit und sind leichter zu trocknen.
Dabei soll ihre Isolierleistung der der Daune möglichst wenig nachstehen.
Ergebnis der Entwicklung ist eine Vielzahl von verschiedenen Fasern mit teils
unaussprechlichen Bezeichnungen, die beim Laien meist für Verwirrung sorgen.
Oft genug werden diesen Fasern in der Werbung dann noch die fantastischsten Fähigkeiten
angedichtet. Bei Fasern der Firma DuPont zum Beispiel kann man jedoch
davon ausgehen, dass man hohe Qualität für sein Geld bekommt. |

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Rechtsoben: Funktion einer Kunstfaserfüllung am Beispiel der Quallofil-7®-Faser
(mit 7 Kanälen) von 
Weitere hochwertige Fasern sind: Thinsulate Liteloft®, Terraloft®, Ultraloft®,
Quallofil-7® und Polarguard 3D®, die zum Teil von anderen Markenherstellern entwickelt
wurden. Zu nennen wären hier die Firmen TNF und Moonstone.
Jetzt ein Überblick über die beiden Hauptarten von Kunstfasern. Wir
unterscheiden zwischen Vollfasern und Hohlfasern.
| Vollfasern |
Hohlfasern |
Die Vollfaser ist (ebenso wie die Hohlfaser) rund, ist aber im Gegensatz
zur Hohlfaser innen nicht hohl.
D.h. sie ist ziemlich stabil, schwer zu brechen und aufzureiben.
Eben weil sie so robust ist ist sie zwar langlebiger,
allerdings auch etwas schwerer wie die Hohlfaser.
Sie trocknet schneller, da sich Feuchtigkeit nur außen an der Faser
festlegen kann.
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Die Hohlfaser ist rund und innen hohl. Unter dem Mikroskop sieht sie meist
wie ein Strohhalm aus. Dadurch ist sie vom Gewicht her leichter wie die
Vollfaser.
Sie ist biegsamer und weicher, dadurch kann sie aber auch leichter
knicken. Diese Knicke bleiben in der Faser und diese verliert somit mit der Zeit
schneller ihre Quellfähigkeit als eine Vollfaser.
Auch das Packmaß dieser Schlafsäcke ist etwas geringer,
da sich die Fasern besser zusammenpressen lassen.
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Welche Faser nun die richtige ist muss jeder für sich entscheiden, da es verschiedene
Vor- und Nachteile gibt. Wenn nicht gerade Extremtouren geplant sind, die spezielle
Anforderungen an die Füllung eines Schlafsacks setzen, kann man aber eigentlich bei keiner
Faser einen großen Fehler machen. Alternativ kann man auch einen Schlafsack mit Daunenfüllung kaufen.
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