Letztes Update: 19.5.2012
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Geburtstag

Happy Birthday lieber Stefan K. aus Himmelkron.


Termine
25.05.2012 PfiLa
15.06.2012 BV Bundesversammlung
15.06.2012 Sonnwendfeuer
01.07.2012 Gemeindefest
15.07.2012 RR III/2012

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Kunstfaserfüllung

Kunstfasern sind mit Silikon beschichtete Polyesterfasern. Die Qualität der Faser hängt sowohl vom Bauschvermögen (Loft) als auch von der Abriebfestigkeit der Silikonschicht ab.
Ohne diese Silikonschicht würden sich die sonst rauhen Fasern ineinander verhaken und an Bauschfähigkeit verlieren. (Quellfähigkeit = Loft = Speicherung viel warmer Luft zur Isolation vor Kälte).

Kunstfasern wurden entwickelt, um die Nachteile der Daune auszugleichen. Sie speichern weit weniger Feuchtigkeit und sind leichter zu trocknen.
Dabei soll ihre Isolierleistung der der Daune möglichst wenig nachstehen.

Ergebnis der Entwicklung ist eine Vielzahl von verschiedenen Fasern mit teils unaussprechlichen Bezeichnungen, die beim Laien meist für Verwirrung sorgen. Oft genug werden diesen Fasern in der Werbung dann noch die fantastischsten Fähigkeiten angedichtet. Bei Fasern der Firma DuPont zum Beispiel kann man jedoch davon ausgehen, dass man hohe Qualität für sein Geld bekommt.

Isolation durch Kunstfaser

Rechtsoben: Funktion einer Kunstfaserfüllung am Beispiel der Quallofil-7®-Faser (mit 7 Kanälen) von DuPont-Logo

Weitere hochwertige Fasern sind: Thinsulate Liteloft®, Terraloft®, Ultraloft®, Quallofil-7® und Polarguard 3D®, die zum Teil von anderen Markenherstellern entwickelt wurden. Zu nennen wären hier die Firmen TNF und Moonstone.

Jetzt ein Überblick über die beiden Hauptarten von Kunstfasern. Wir unterscheiden zwischen Vollfasern und Hohlfasern.

Vollfasern Hohlfasern

Die Vollfaser ist (ebenso wie die Hohlfaser) rund, ist aber im Gegensatz zur Hohlfaser innen nicht hohl.
D.h. sie ist ziemlich stabil, schwer zu brechen und aufzureiben.
Eben weil sie so robust ist ist sie zwar langlebiger, allerdings auch etwas schwerer wie die Hohlfaser.
Sie trocknet schneller, da sich Feuchtigkeit nur außen an der Faser festlegen kann.

Die Hohlfaser ist rund und innen hohl. Unter dem Mikroskop sieht sie meist wie ein Strohhalm aus. Dadurch ist sie vom Gewicht her leichter wie die Vollfaser.
Sie ist biegsamer und weicher, dadurch kann sie aber auch leichter knicken. Diese Knicke bleiben in der Faser und diese verliert somit mit der Zeit schneller ihre Quellfähigkeit als eine Vollfaser.
Auch das Packmaß dieser Schlafsäcke ist etwas geringer, da sich die Fasern besser zusammenpressen lassen.

Welche Faser nun die richtige ist muss jeder für sich entscheiden, da es verschiedene Vor- und Nachteile gibt. Wenn nicht gerade Extremtouren geplant sind, die spezielle Anforderungen an die Füllung eines Schlafsacks setzen, kann man aber eigentlich bei keiner Faser einen großen Fehler machen. Alternativ kann man auch einen Schlafsack mit Daunenfüllung kaufen.

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